Freitag, 5. Februar 2016

Das neue Projekt würde heißen-Trau dich

In einem Bloggerforum hatte eine Bloggerin dazu aufgerufen Themen anzusprechen die man eigentlich hinter dem Berg halten sollte/möchte! Mein Frauchen möchte nicht länger schweigen, ihr geht es seit langem sehr schlecht, auch gesundheitlich und sie weiß dass das nur einen Grund hat.

Ich frage mich gerade ob ich auch ein Projekt namens Trau dich ins Leben rufen sollte denn jeder von uns hat doch etwas auf dem Herzen was man aber nicht so gerne mit anderen bespricht-schon gar nicht öffentlich! 

Wir setzen hier ein dickes Stop denn wozu ist ein Blog denn da? Ein Blog ist sehr persönlich, meiner jedenfalls und der der meisten Blogger die ich bis jetzt so kenne. Ehrlich gesagt habe ich eben mal in den Einstellungen geguckt ob man nur gewisse Leser (meine Leser hier und nicht die von FB und co an diesem *Projekt* teilhaben lassen kann), geht nicht :(

Also dann eben so...es ist ja nicht Frauchens Schuld!

Hallo ihr Lieben 

Ich möchte hier an dieser Stelle meine ganz persönliche Geschichte erzählen und ja...ich trau mich das auszusprechen was seit meiner Kindheit nicht ausgesprochen wurde.

Ich bin Einzelkind, mein Vater war Alkoholiker. Meine Mutter hatte nie die Kraft sich gegen ihn zu wehren, auch nicht wenn es um mich ging! Groß geworden bin ich mit Schläge usw...ich habe meine Kindheit mehr in Kneipen verbracht als auf dem Spielplatz. Nicht nur ich, auch meine Mutter und unsere damaligen Hunde wurden ständig geschlagen und tyrannisiert.

Ich weiß noch genau als er anfing mir ständig an den Haaren zu reißen wenn ich auf dem Sessel saß an dem er vorbei gehen mußte wenn er zur Toilette ging. Er schlug auch oft auf mich ein wenn er pinkeln mußte, irgendwann setzte ich mich nur noch gegenüber auf die Couch weil dann hatte ich meine Ruhe.

Als ich 12 Jahre alt war fing der Wahnsinn erst richtig an, mein Vater hatte mich über Monate gezwungen mich nackt auszuziehen (er tat das gleiche) und ich mußte mich auf seinen Schoß setzen...

Meine Mutter stand damals in der Kochnische, spülte ab und fragte nur: Warum machst du das? Er: Ich muß den körperlichen Bezug zu meiner Tochter herstellen!

Ich weinte jedesmal bitterlich und konnte einfach nicht raus aus diesem Wahnsinn. Ich mußte das alles Jahre lang ertragen und keiner hat mir geholfen! Wer auch, es wußte doch keiner was in unserem Haus passierte :(

Ich bin dann irgendwann zu meiner Oma und meinem Opa gezogen und nie wieder in dieses Irrenhaus zurück gegangen. Mein Vater starb als ich 17 war und ich muß sagen das ich diesen Tag bis heute feiere!

Schlimm für mich ist das meine Mum das heute alles ausblendet was damals war, manchmal habe ich das Gefühl das sie das alles gar nicht mehr wahr haben möchte! :(

So, das war es...ich schick meinen Post jetzt ab. Mal sehen was passiert, ich hoffe nicht das ihr mich oder Luana jetzt nicht mehr mögt weil Frauchen so eine krumme Vergangenheit hat. Und was ist mit euch? Möchten wir ein Projekt Names *Trau dich* starten oder eher nicht?

Ich könnte jetzt noch von meiner Magersucht oder später dann der Bulimie erzählen...evtl. gibts demnächst hier ein Frauchen Tagebuch-besser nicht!

Wie auch immer das jetzt endet, es tat gut endlich mal den Mund zu öffnen...konnte ich all die Jahre nicht weil ich nur Menschen kenne die kein Verständnis für so einen Rotz hätten.

Liebe Grüße, Heike (sorry das ich meiner Puppe das Wort abgeschnitten habe) :)


Kommentare :

  1. Du kennst nur Menschen, die für sowas kein Verständnis haben? Das ist traurig, obwohl ich sagen muss, dass es anderen Menschen schwer fallen dürfte, sich da einzufühlen, was so eine Vergangenheit bedeutet...

    Für mich waren immer Tiere ein Anker im Leben, denn ich bin selbst chronisch krank und kann zwar auf Verständnis dafür hoffen, dennoch weiß nur jemand, der dieselbe Krankheit hat, was das letztendlich bedeuten könnte, wie sehr es das eigene Leben prägt und man darunter zu leiden hat.

    Vielleicht findet Dein Projekt ja offene Ohren - ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und Menschen, die Dich verstehen...

    LG Andrea und Linda

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    1. hallo andrea :) da wir hier fast alle nur einen hunde oder tierblog betreiben werden die meisten das thema eher als unpassend werten, was ich verstehen kann. ich hatte mich heute morgen noch gefragt ob ich meine geschichte tatsächlich so stehen lassen kann oder besser einen privaten blog über mich ins leben rufe

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  2. I am sending you lots of big loves and hugs
    It is a VERY brave thing you have done here
    Loves and licky kisses
    Princess Leah xxx

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  3. 1. Teil

    Liebe Heike!

    Ich finde es ganz toll dass du dich traust. Fühl dich lieb umarmt.
    Es ist glaube ich nicht so wichtig wie viele es dir gleichtun werden sich zu trauen. Doch es ist bestimmt für dich wichtig all die Dinge auf diesem Wege loszulassen. Ob jemand darüber spricht oder es schreibt, ob für sich im stillen Kämmerlein oder in einer Form der Öffentlichkeit ist gleichermaßen gut. Oft trägt man die Vergangenheit tief vergraben mit sich rum und sie drückt so sehr auf das Gemüt...immer wieder. Es ist deshalb so gut es irgendwie raus zulassen und loszulassen. Es verändert das was war nicht, jedoch kann die Zukunft wieder heller werden und man findet einen Weg anders damit umzugehen ohne das es einem weh tut.
    Ich habe vor vielen Jahren selber damit begonnen mich mit meiner Vergangenheit auseinanderzusetzen um mich als ein zufriedener, ja sogar glücklicher Mensch zu fühlen. Alles ist jetzt gut.

    Es gibt so viele Menschen die eine schlimme und unschöne Kindheit oder Jugend hatten. Das prägt natürlich sehr für die Zukunft. Um aus dieser Prägung rauszukommen ist es nötig sich damit bewusst zu beschäftigen. Nochmals durch den ganzen Schmerz hindurch zu gehen, um es nach und nach zu verarbeiten und davon frei zu werden.

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    1. es tat wirklich gut das alles mal raus zu lassen...

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  4. 2. Teil

    Ich traue mich von meiner mittlerweile verarbeiteten Vergangenheit zu erzählen. Sie gehört zu mir und hat wesentlich zu meinem jetzigen Ich beigetragen.
    Geboren wurde ich von meiner 17 Jahre alten Mutter in einem Heim. Mit fast vier Jahren nahm mich meine Mutter zu sich. Sie war inzwischen mit meinem Stiefvater verheiratet und sie hatten ein Baby zusammen. Meine Mutter war eine unzufriedene und unglückliche Frau welche selbst eine unschöne Vergangenheit mit sich herum getragen hat. Sie hat mich nie geliebt und hat es mir öfters auch gesagt. Meinen Namen hörte ich selten…sie nannte mich meist die Grosse oder das Kamel. In meiner Kindheit fühlte ich mich oft traurig und ungeliebt. Mit ca. 11 Jahren wollte ich mich selbst töten was dann aber (zum Glück) und unbemerkt misslungen ist. Von meinen Stiefvater wurde ich viel geschlagen. Letztmals mit 14 Jahren und dann riss ich Zuhause aus.
    Es waren nicht einfach nur Schläge auf den Po. Es wurde mit verschiedensten Gegenständen auf mich eingeschlagen oder direkt mit der Faust ins Gesicht bis ich blutete. Das schlimme war das meine Mutter dies sogar forcierte und dabei zusah. Natürlich spürte ich dass dieser Mann ein Problem mit mir hatte und dachte mir Geschichten aus…was wenn er nicht mein Vater wäre…denn das habe ich damals noch nicht gewusst. Mit 13 Jahren verplapperte sich eine Freundin von mir und erzählte dass mein Vater gar nicht mein Vater sei. Ich begann mich innerlich zu verändern und rebellierte gegen meine Eltern und gegen anderes.
    Nachdem ich Zuhause ausgerissen war wurde mir vom Jugendamt gestattet bei meiner Tante zu leben. Ich beendete meine Schule und begann eine Lehre. Dann wurde ich schwanger und bekam mit 17 Jahren meine erste Tochter. Ausserdem erlitt ich im linken Auge durch die Geburt eine Netzhautablösung. Sie wurde zu spät behandelt und so sehe ich damit nur noch hell und dunkel. Inzwischen wohnte ich erneut Zuhause, weil meine Tante mich nicht mehr wollte. Leider ging das gar nicht daheim und so musste ich wieder weg.
    Die nächsten Jahre waren nicht leicht für mich und für alle die involviert waren. Mit 22 J. lernte ich meinen jetzigen Mann kennen. Er hatte es wirklich nicht einfach mit mir und um mich. Erst als ich begann mich meiner Vergangenheit bewusst zu stellen veränderte sich mein inneres wieder zur Julia die ich in Wirklichkeit bin. Ich bin jetzt frei.
    Meine Mutter und mein Stiefvater sind mittlerweile verstorben. Doch meine Mutter konnte mich bis zuletzt nicht lieben. Ich aber war und bin in der Lage sie trotzallem als Mutter zu lieben.
    Es ist ein kurzer Bericht über die ersten 20 Jahre meines Lebens.
    In den nächsten über 25 Jahren hat sich dann unbemerkt eine Krankheit entwickelt. Unbemerkt, weil man früher gewisse Zusammenhänge darüber noch nicht kannte. Heute weiss ich jetzt auch warum manches in meinen Körper so war wie es war. Medizinisch ausgedrückt nennt sich das polyglanduläres Autoimmunsyndrom. Es bedeutet, dass man an mehreren autoimmunen Krankheiten leidet. In meinem Fall gehört Hashimoto Thyreoiditis (Schilddrüse), dann eine Typ A Gastritis (was es unmöglich macht das B12 noch aufzunehmen) und die Vitiligo (Weissfleckenkrankheit) dazu. Die Weissfleckenkrankheit begann in der Jugend. Genau weiss ich es nicht mehr. Man sagt unter anderem, dass es durch Stress, einer Geburt oder eine bakteriellen Krankheit ausgelöst wird und es ein Vorzeichen sei für eine beginnende Schilddrüsenerkrankung. Was aber damals auch eher unbekannt war. Das Ganze habe ich mittlerweile gut im Griff. Auf und ab`s gibts immer und gehört wohl zum Leben dazu.

    So viele Menschen tragen unschöne Dinge mit sich. Viele vertrauen sich kaum jemanden an. Dabei hilft es das Innere ins Äussere zu bringen, um überhaupt irgendwann den Frieden in sich zu finden.
    Die Idee ein Tagebuch anzulegen und über deine Erfahrungen zu erzählen finde ich super. Welchen Weg du auch wählst dich zu „offenbaren“ fühle dich dabei wohl denn das ist das wichtigste dabei.

    Danke für dein Vertrauen liebe Heike! ♥

    Alles Liebe und Gute.
    Julia

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    1. ach gott, fühl dich mal ganz fest in den arm genommen, liebe julia...jetzt laufen mir schon wieder tränen übers gesicht :( danke dir für DEIN vertrauen! ♥

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  5. Liebe Heike, es tut mir leid, dass du so schreckliche Dinge erleben musstest. Das sollte kein Mensch. Ich denke je weniger solche Themen tabuisiert werden, um so besser ist es. Je mehr darüber gesprochen wird, desto weniger fühlen sich die Opfer schuldig (was ja leider oftmals der Fall ist), sondern finden vielleicht den nötigen Mut mit Hilfe von anderen Menschen etwas gegen ihre Situation und die Menschen die dahinter stehen zu tun. Für deine Mutter ist es sicher der einfachere Weg alles zu verdrängen, als sich einmal der Vergangenheit zu stellen. Aber vielleicht gibt es für euch beiden ja irgendwann einmal die Chance zur Aussprache und das Vergangene aufzuarbeiten.
    Alles Gute.
    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. denke ich auch liebe sabine, es hat auch wirklich gut getan mal darüber zu sprechen bzw zu schreiben. auch wenn ich erst dachte- was hast du nur getan, ist doch peinlich! ;)

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    2. Nein, das ist nicht peinlich! Du solltest dich nicht für die Dinge schämen, die dir andere Menschen angetan haben.

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  6. Was soll ich Dir zu diesen traurigen Worten schreiben? Ich bin entsetzt und kann nicht verstehen, warum Kinder so leben müssen. Was mag nur in Deiner Mutter vorgegangen sein, dass sie Dich nicht einfach genommen hat und Ihr ein Leben ohne Deinen Vater begonnen hat? Dies wäre ihre Pflicht gewesen. Nein, soetwas hätte sie Dir nicht zumuten dürfen. Aber solche Beziehungen sind immer sehr komplex und von außen kann man das immer leicht sagen

    Ich bewundere Deinen Mut darüber so offen zu schreiben. Ich könnte das nicht, möchte das auch gar nicht, wobei meine Kindheit wahrlich auch nicht so schlimm war. Wenn Dir das Schreiben darüber gut tut, dann ist es der richtige Weg dies zu tun.

    Ich umarme Dich tröstend aus der Ferne und wünsche Dir von ganzem Herzen ein schönes Leben. Leider bedrückt mich Deine Geschichte nur und ich finde keine Worte dafür...

    Viele traurige und liebe Grüße
    Sabine mit Socke



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    1. danke dir für deine lieben worte :*

      muß es nicht sabine, es war sehr befreiend für mich den mist zu schreiben, irgendwie erlösend...

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  7. Das hat dich sicher viel Überwindung gekostet - wie mutig!
    Es verdient Respekt, wenn sich jemand traut, über Dinge zu sprechen, die jahrelang tot geschwiegen wurden. Und es ist nicht gut zu schweigen, davon wird nichts besser.
    Wir wünschen dir, dass du wenigstens heute Menschen an deiner Seite hast, die dich auffangen und dir beistehen.
    Liebe Grüße aus Terrierhausen

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    1. vielen lieben dank :)

      überwindung, gar nicht...ich steckte gestern wieder in so einem tief da kam das schreiben von ganz alleine. schöner wäre natürlich ich könnte mit meiner mutter mal so offen sprechen, egal. ich kann sie nicht ändern und das möchte ich auch überhaupt nicht mehr ;)

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  8. Jedes Lächeln hat eine Bedeutung, jede Träne einen Grund.

    Ich bin nicht hier, um dich zu bedauern.

    Ich habe mit meinem Kommentar ganz bewusst lange gewartet.

    Ein ähnliches "comming out" hatte ich vor Jahren.

    Keiner von den damaligen, ach so netten,verständnisvollen ist an meiner Seite geblieben.

    Daß mir der Hund das Liebste sei,
    sagst du, o Mensch, sei Sünde?
    Der Hund blieb mir im Sturme treu,
    der Mensch nicht mal im Winde.

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    1. den spruch kenne ich und er ist so wahr! :(

      das tut mir sehr leid liebe birgit, wenn du reden willst sag einfach bescheid.oder schreibe es einfach auf...erst fragt man sich ob es wirklich eine gute idee ist aber es hilft und tut wirklich gut

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  9. Since we had to read this post through a translation, there are certain words that didn't totally make sense but we could get a good understanding of what you are saying. We think it is wonderful that you are not letting what happened in your youth define who you are as an adult. It would be really hard to deal with such a terrible thing but not shrouding it in secrecy must be very freeing! We wish you the very best and hope that you have shared can help others!

    Keep Calm & Bark On!

    Murphy & Stanley

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    1. yes, the translator in www are terrible.thank you for your words, dear friends :)

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  10. Liebe Heike, mich haben deine Worte sehr betroffen und traurig gemacht. Ich selber hatte eine sehr liebevolle und schöne Kindheit - das hat mich für mein Leben sehr geprägt und gestärkt. Mit dem Wissen wie schön es sein kann einen Vater zu haben der immer für einen da ist - kann ich sehr gut nachfühlen was es bedeutet wenn genau das Gegenteil der Fall ist. Deine Vergangenheit hat schlimme Narben hinterlassen, die wahrscheinlich niemand heilen kann und dich dein ganzes Leben begleiten werden. Mach nur jetzt nicht den Fehler, schon im Vorfeld zu glauben, andere interessiert das nicht. Du hast ein Blog und das ist deiner! Was du schreiben möchtest und wirst ist ganz alleine deine Sache. Das nur wenige Menschen dafür Verständnis haben glaube ich nicht und ich mag deinen Blog genauso wie vorher. Vielleicht sogar ein Stück mehr, weil ich den Menschen - die Heike - die hinter dem Blog steht ein Stück besser kenne. Dein Ziel mit dem offenen Posting hast du doch schon für dich erreicht. Du hast es dir von der Seele geschrieben und es hat dir gut getan. An den Kommentaren siehst du das es deinen Lesern nicht gleichgültig war. Julia hat durch dich den Mut gefunden, sich ihre schlimmen Erlebnisse ebenfalls von der Seele zu schreiben - das ist doch schon einmal ein toller Erfolg.
    Viele liebe Grüße
    Sali

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    1. ja liebe sali, julias zeilen haben mich tief berührt.

      danke dir für deine lieben worte, ich freue mich das es scheinbar nicht falsch war meine vergangenheit öffentlich zu machen. viele liebe grüße zurück,

      heike

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  11. Liebe Heike,
    ich reihe mich ein und bewundere dich für deine Offenheit. Mit dem Schreiben und der Veröffentlichung hast du einen riesengroßen Schritt gemacht und liebe Menschen gefunden, die Verständnis haben. Bedauern oder Mitleid möchten wir dir nicht entgegenbringen, nur ganz viel Bewunderung und Respekt. Auch ich wüsste nicht, ob ich den Mut hätte, über meine Kindheit zu schreiben, die leider auch nicht schön war.
    LG, Caspers Frauchen Christina

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    1. ich danke dir, seit zwei tagen geht es mir auch irgendwie richtig gut :) wegen euch alle-dankeee!

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  12. Liebe Heike,
    Ich bin fassungslos, wie du als Kind Leben musstest. Diese ständige Angst, muss grauenvoll für dich gewesen sein. Ich finde es sehr mutig von dir, hier über deine Kindheit zu berichten. Ich hoffe sehr, dass die Wunden sich schließen werden. Und wünsche dir nur noch Sonnenschein.
    Oft wird hier in der Bloggerwelt nur heile, saubere Welt gezeigt und das gibt es nirgends, deshalb finde ich es um so mutige von dir.
    Ich wünsche dir, dass du deine Kindheit gut verarbeiten kannst und in Frieden leben kannst.
    Ganz herzliche Grüße sendet dir
    Marion

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  13. Hallo Heike

    Ich kenne dich nicht und ich habe auch deinen Blog jetzt zum ersten Mal gesehen. Aber durch deinen Post hast du mich zutiefst berührt.

    Es ist unglaublich, was manche durchstehen müssen und noch viel unglaublicher ist es, dass du solch einen Mut hast, es dir öffentlich von der Seele zu schreiben.

    Ich selber kann mir so etwas gar nicht vor stellen, denn in meinem Leben passierte nie etwas Vergleichbares.

    Ich hoffe, dass dir das geholfen hat und in Zukunft helfen wird, es zu verarbeiten.
    Sieh nur, wie viele dir gut zu sprechen :) Hättest du damit gerechnet?

    Fühl dich unbekannterweise gedrückt ~♥
    Herzliche Grüße
    Alina

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    1. nein das hätte ich nicht, ich freue mich einfach nur das mein *outing* nicht auf ablehnung gestoßen ist! und ich fühle mich seitdem wirklich auf eine gewisse art befreiter, es tat gut das alles mal los zu werden.

      danke dir, alina

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  14. Es ist wichtig öffentlich darüber zu schreiben.
    Heute passieren doch genau die selben Dinge wie vor zig Jahren.
    Man erreicht mehr Menschen mit einem Blog als man manchmal glaubt.
    Vielleicht kann so etwas auch einen schubs in die richtige Richtung geben,für Menschen die selbst betroffen sind oder sich in einer ähnlichen Situation befinden.
    Wichtig ist,das du dich mit deiner Entscheidung wohlfühlst.
    Dein Blog-deine Themen ;).
    Alles Liebe
    Johanna

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  15. Lilebe Heike, ich habe gerade eben deinen Post entdeckt. Ich bewundere deinen Mut und finde es gut, dass du dir die schlimme Vergangenheit von der Seele schreibst. Leider gibt es viel zu viele solche Geschichten. Deine Mutter hätte dich an die Hand nehmen müssen und dich vor deinem herzlosen Vater beschützen solle. Leider war sie dazu nicht in der Lage. Lass dich fest drücken und gehe deinen Weg.

    Liebe Grüße
    Sonja

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  16. Sehr Mutig und Hut ab für deine ehrlichen Worte....

    Liebe Grüße Vicky

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  17. Liebe Heike, danke erstmal für Deinen Besuch auf meinem Blog
    Wie versprochen bin ich nun auch auf deinem Blog.

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, dass Du Deine Vergangenheit für Dich aufarbeiten kannst. Wenn dazu das schreiben über Deine Vergangenheit gehört, dann schreibe.

    Wie kann eine Mutter nur so sein? Die Augen verschließen vor solch Grausamkeit. Ich bin 2-fache Mutter und liebe meinen Mann. Aber meine Kinder sind mein Fleisch , mein Blut , mein Alles! Wer sie anfasst lernt mich kennen! EGAL WER !
    Niemals würde ich die Augen davor verschließen!

    Du hast für Dich damals richtig entschieden und bist zu Deinen Großeltern gezogen. Leider war Deine Mama nicht in der Lage dich zu beschützen. :-(

    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft, alles verarbeiten zu können.
    Ich selbst schreibe und blogge über meine Depressionen. Teils auch sehr persönlich. Jedoch erreiche durch meinen Blog mehr Menschen als in der realen Welt.
    Es gibt mit Sicherheit Menschen, die Deine Vergangenheit lesen und aufwachen, weil es ihnen genauso ergangen ist. Vielleicht fassen sie sich nun den Mut und reden auch darüber.

    Dein Blog - Deine Themen :-)

    Liebe Umarmung
    Deine Melle von Seelentief

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